Citrix Provisioning Server
Das Thema Terminal Server bzw. Terminal Services stellt heute — und zwar seit geraumer Zeit — ein zentrales Element einer jeden IT dar, die auf Basis der Client/Server-Architektur ihren Benutzern Applikationen und Daten zur Verfügung stellen soll.
Doch der Begriff „Terminal Server“ ist ein zweischneidiges Schwert: Zum Einen gibt es da den Server, der die Ressourcen zur Verfügung stellen soll. Dabei spricht heute jeder von „Green IT“ und „Virtualisierung“, womit sich ein solcher Server sehr gut optimieren und belastbarer machen lässt. Zum Anderen gibt es aber auch das Terminal, das seinem Namen allerdings nur in wenigsten Fällen gerecht wird, denn noch immer wird in den meisten Unternehmen statt eines einfachen „Sichtgerätes“ (wie sich der Begriff Terminal wohl ziemlich einleuchtend übersetzen lässt) ein kompletter PC für jeden Mitarbeiter aufgestellt. Nicht nur wird ein Großteil der Rechenleistung während einer typischen Terminal Server-Sitzung verschwendet. Ein solcher Rechner muss zudem individuell und damit aufwendig gewartet werden, was die Gesamtkosten unnötig in die Höhe treibt. Darüber hinaus ist ein solcher PC gemäß der rasanten Technologie-Entwicklung relativ schnell überholt und muss immer wieder aufs Neue kostspielig ersetzt werden. Der Teufelskreis sieht also im Wesentlichen so aus:

Wäre es da nicht an der Zeit, sich auf die eigentliche, ursprüngliche Bedeutung des Wortes Terminal zurückzubesinnen und es als reine „Hülle“ zu betrachten, in die man idealerweise nach Belieben und Bedarf immer wieder „neues Leben“ einhauchen könnte? Sie könnten jetzt sagen, welch biblische Vorstellung: Ein allmächtiger Administrator, der von seinem firmamentähnlichen Rechenzentrum aus — Citrix spricht heute tatsächlich von „Cloud Computing“ — seinen frommen „Schäffchen“ auf Knopfdruck die Seele gibt und nimmt. Aber genau nach diesem Prinzip arbeitet der Citrix Provisioning Server:

Nach dieser Methodik werden nur ein einziges oder einige unterschiedliche (Betriebssystem-)Images vorbereitet, auf einem entkoppelten (und idealerweise ausfallsicheren) Netzwerkspeichersystem (SAN/NAS) abgelegt und anschließend mit Hilfe der Streaming-Technologie direkt auf das Benutzergerät gebracht, welches in seiner Hardwareausstattung sogar so beschränkt sein kann, dass es beispielsweise von nun an keine Festplatte mehr benötigt:

Und was mit Desktops bzw. Terminals wunderbar funktioniert, lässt sich auch auf Server erweitern bzw. übertragen. Aus diesem Grund gibt es auch unterschiedliche Editionen des Citrix Provisioning Servers: Einerseits für Datacenter und andererseits für Desktops.
Wenn auch Sie ihre „alte“ Hardware nicht einfach ersetzen möchten und gleichzeitig Ihre Terminal Services optimieren wollen, kommen Sie zu uns — oder noch besser: Wir kommen zu Ihnen und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein entsprechendes Konzept aus, inklusive Umsetzung.



